Kurzbeschreibung Robert hat das Träumen satt. Weil ihm die unheimlichsten Dinge im Traum passieren, beschließt er, es nicht mehr zu tun. Doch da hat er die Rechnung ohne den Zahlenteufel gemacht! Plötzlich ist er da, wirbelt mit seinem geheimnisvollen Stock herum und zaubert aus ihm ganze Zahlenfolgen. In zwölf Nächten erzählt er Robert von hopsenden Zahlen, wie man Rettiche zieht und daß es auch eingebildete Zahlen gibt.Wer bei so vielen Rechenaufgaben auf die Mathematik Lust bekommt, auf den wartet zum Ende jedes Kapitels eine kleine Denkaufgabe.»Die Mathematik darf eine Hommage entgegennehmen, die durchaus ihrem hierzulande bescheidenen öffentlichen Ansehen aufhelfen könnte.«›Frankfurter Allgemeine Zeitung‹ »Enzensberger spielt so virtuos mit Metaphern, daß in einem fort die Bilder entstehen, die man nicht so leicht aus dem Kopf bekommt.«›Die Welt‹ Hans Magnus Enzensberger, geboren 1929 in Kaufbeuren, lebt heute in München. Seit einiger Zeit schreibt der Autor auch Kinder- und Jugendbücher. ›Der Zahlenteufel‹ wurde ausgezeichnet mit dem ›Luchs‹ und war eines der ›7 besten Bücher für junge Leser‹. Rotraut Susanne Berner, geboren 1948, studierte Grafik Design und arbeitet seit 1977 als freie Künstlerin im Bereich Buchillustration und ist seit einiger Zeit auch als Autorin tätig. Auch in der Reihe Hanser: ›Der Füsch‹ von Hanna Johansen und ›Himmel, Hölle, Blindekuh‹ von Edmund Jacoby. |
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Genialer Matheklassiker für Kinder und Erwachsene / Bericht vom 25. Februar 2006 Aus so einem Buch hätte ich als Kind gerne Mathe gelernt. Leider gab es das damals noch nicht, aber auch mit über Vierzig machte mir das Lesen noch Spaß; denn ein begabter Dichter findet zur Mathematik eben doch neue und überraschende Bilder. So können auch eingefleischte Mathe-Hasser Zugang zu dem gefürchteten Schulfach finden und die Schönheit der Mathematik anschaulich und mit Humor kennenlernen. Durch die wunderschönen Illustrationen von Rotraut Susanne Berner wird das Buch zu einem Familienklassiker, den man auch nach Jahren noch gerne zur Hand nehmen wird. Schenken Sie es einem Kind ab zehn oder noch besser - legen Sie es als Köder in der Wohnung aus. Weil es so hübsch gemacht ist, wird keiner daran vorbeikommen und sich unversehens darin festlesen. Es gibt übrigens auch ein gleichnamiges Computerprogramm zum Buch. Damit kann man auch die Lesemuffel unter den Mathehassern noch ködern.
Der Zahlenteufel - ein toller Einblick in die Mathematik In diesem Buch geht es um einen Jungen, der Probleme mit dem Fach Mathematik hat und dann von einem Teufel träumt, der ihm alles erklärt. In zwölf Träumen (=Kapiteln) werden vielfältige Aspekte der Mathematik erläutert - nicht nur der Schulstoff, sondern auch weiterführende Themen. Das Buch eignet sich sowohl für Kinder (vielleicht ab etwa 4. Schuljahr) wie auch für Erwachsene, die jedoch ein wenig an Mathematik interessiert sein sollten und sich gerne begeistern lassen. Hans-Magnus Enzensberger schreibt sehr ansprechend, witzig, leicht verständlich und auch fachlich korrekt. Darüber hinaus ist das Buch sehr schön farbig gestaltet (schöne Bilder, aber auch Grafiken und Zeichnungen zur Erläuterung). Ich habe das Buch verschlungen.
Perfekte Symbiose aus Literatur und Mathematik Ich bin eine Null in Mathematik. Ich konnte nie die vielgepriesene Schönheit der Mathematik erkennen. Wie auch, wenn ich nicht einmal die Mathematik selbst verstehe... Aber ich liebe die Literatur. Und Enzensberger. Mein Freund hingegen ist Physiker und hat mit Literatur nicht sonderlich viel am Hut. Er hat mir schon oft versucht, die Mathematik zu erklären, was meistens im Streit endete. Nun war er es, der mir den "Zahlenteufel" schenkte. "Der Zahlenteufel" ist, laut Untertitel, "ein Kopfkissenbuch für alle, die Angst vor der Mathematik haben". Tja, das trifft nun ja für mich zu. Und so sehr ich mich durch dieses Buch mit der Mathematik anfreunden konnte, so viel Spass hatte auch mein Freund, der diese Sichtweise der Dinge nicht kannte. Zum Inhalt: Es geht um Robert, der in der Schule so schreckliche Angst vor dem Mathematikunterricht hat, daß dieser ihm des Nachts sogar Albträume beschert. Da besucht ihn der Zahlenteufel,der ihm in 12 Nächten auf eine phantasievolle und manchmal etwas rigorose Art die Angst vor der Mathematik nimmt. Robert lernt den Zauber und die Hintergründe der vorher so angstbesetzten Zahlenwelt kennen und hat letztendlich einen neuen Blick auf die Mathematik und auch die Welt gewonnen. Dieses Buch ist sowohl für Kinder als auch für Erwachsene, für Germanisten und Mathematiker und besonders für alle, die in der Schule nie wußten, warum sie Mathematik lernen mußten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
Toll für Mathematikliebende und -hasser Wer hat Angst vor Mathe? Viele denken wohl mit Schrecken an den Mathematikunterricht ihrer Schulzeit zurück. Ihnen wurde der Spaß oder auch nur das Verständnis für Mathematik ein Leben lang verkrault. So fällt es mir als Mathematikstudent auch öfters schwer, anderen Menschen meine Vorliebe für dieses Fach, für diese Beschäftigung zu erklären. Wie kann so was Spaß machen? Hans Magnus Enzensberger versteht es, auf begeisternde Art und Weise auch den Mathematikhassern Denkweisen der Mathematik zu vermitteln. Zum Lesen ist kein mathematisches Vorwissen erforderlich, und trotzdem behandelt Enzensberger zentrale Gedanken und Prinzipien der Mathematik, die ich teils erst an der Uni kennenlernte. Aber keine Angst! Das Buch ist literarisch, ganz unmathematisch geschrieben - aber gleichzeitig doch voller mathematischer Ideen. Robert, ein kleiner Junge wird vom Zahlenteufel, welcher ihm nachts erscheint, in verschiedene Gebiete der Mathematik geführt, mit ihm der Leser. Tolle Bilder illustrieren die Entdeckungsreise, während in einer "Such- und Findeliste" für die Mathematiker unter den Lesern die behandelten Sätze verzeichnet sind, die man hinter Roberts Geschichten erst gar nicht vermutet hätte. Ein wirklich tolles Buch! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.) |